Traumapädagogik

 

Referentin: PhDr. Ewa Budna

Im Onlineformat 

Termine in 2023

07., 08., 09. Februar 2023 und 14., 15., 16. März 2023 und 25., 26., 27. April 2023 sowie 30., 31. Mai und 01. Juni 2023

Termine in 2022

Kurs A:  15.,16.,17. März 2022 und 05.,06.,07. April 2022 und 26.,27.,28. April 2022 und 10.,11.,12. Mai 2022

Kurs B:  02.,03.,04. August 2022 und 30., 31. August und 01. September 2022 und 27.,28.,29. September 2022 und 11.,12.,13. Oktober 2022

jeweils von 16 Uhr bis 19.30 Uhr (12 Tage)  insgesamt 60 UE , davon 56 UE Theorie und 4 UE Praxis

Aus dem Inhalt:

Traumafachberatung und Traumapädagogik sind neue Instrumente der (sozial-) pädagogischen Arbeit.

Sie sind die Basis für Handlungsfähigkeit und Kompetenz im Umgang mit traumatisierten Menschen.

Die Traumapädagogik als pädagogische Methode orientiert sich an den Erkenntnissen der Psychotraumatologie und der Traumatherapie und transferiert diese in das pädagogische Feld, soweit fachlich möglich. Sie ist insbesondere im Prozess der Traumabewältigung bei Kindern und Jugendlichen notwendig, denen ein entsprechendes stützendes und sicheres soziales Umfeld bislang gefehlt hat.

Die Weiterbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse aus der Psychotraumatologie, der Neurobiologie, der Bindungs- und Traumaforschung sowie der Traumapädagogik. Sie beschäftigt sich mit professionellen Handlungsoptionen sowie pädagogischen Prozessen in der Arbeit mit traumatisierten Menschen und deren Lebensbezügen.

Die Weiterbildung ist praxisorientiert und richtet den Fokus auf die konkreten Arbeitsfelder der TeilnehmerInnen. Sie vermittelt Wissen sowie Methoden und erweitert die Reflexionsfähigkeit für den Umgang mit komplexen Situationen im pädagogischen und beraterischen Alltag.

Sie bezieht die Wirkung der Sekundären Traumatisierung und der Mitgefühlserschöpfung mit ein und übt das ABC der Selbstfürsorge.

Besonderer Wert wird auf die Verbindungen und Wechselwirkungen der Themen, Traumaprozesse und Traumadynamiken gelegt. Dennoch: Im Fokus steht der Mensch – mit dem wir arbeiten – und wir selbst als Teil des Prozesses.

Diese Weiterbildung orientiert an den Qualitätsstandards von BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft für Traumapädagogik) und DeGPT (Deutsche Gesellschaft für Psychotraumatologie).

Ziel dieser Weiterbildungsreihe ist die Qualifizierung zur Traumapädagogin/zum Traumapädagogen, durch die Entwicklung einer traumapädagogischen Haltung, Vermittlung von Fachwissen, unterstützender Methoden zur Selbstbemächtigung der Mädchen und Jungen und den Blick auf die eigenen Belastungen und die Möglichkeiten der Psychohygiene.

Curricularer Aufbau

Modul I Einführung in die Psychotraumatologie

Modul II: Pädagogik, Beratung und Therapie

Modul III: Selbstfürsorge

Modul IV: Relevante juristische Bestimmungen im Zusammenhang psychischer Traumatisierung

Modul V: Psychische Stabilisierung und Affektregulation

Übungssequenz:

Um die Inhalte und Techniken der Fortbildung zu festigen, sollte vor Ort die Möglichkeit des Einübens mit einem Klienten/Probanden vorhanden sein.

Hier finden Sie weitere Informationen und das Anmeldeformular. Ihre Anmeldung senden Sie bitte an:  institut@dvp-ev.de